Kategorie-Archiv: Allgemein

Pfaff erhalten, Stadt gestalten – JETZT die Petition zeichnen!

Für mehr FREIRAUM: Kein Abriss der baukulturell wertvollen Bausubstanz auf dem PFAFF-Areal! Wir fordern demokratische Mitbestimmung über die Zukunft des PFAFF-Areals durch einen öffentlichen Dialog von Stadtgesellschaft, Politik und Experten!

Hierfür haben Architekturgalerie e.V, raumpiraten, Kultur.Kollektiv e.V., Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern e.V. und der Verein für Baukultur und Stadtgestaltung Kaiserslautern e.V. eine Petition gestartet.

www.pfaff-erhalten.de

Bitte nehmt euch die Zeit und stimmt gegen einen Komplettabriss! Teil diese Initiative mit euren Freunden und Bekannten und gestaltet die Stadt mit! Danke!

Ladenlokal gesucht | Freiraum 2.0 sucht Räumlichkeiten

Projekt „Freiraum“ der alternativen Kulturvereine

Kunst und Kultur brauchen Freiräume – nicht nur in den Köpfen, sondern ganz konkret auf der Straße: Wir wollen rein in die Stadt, Kunst und Kultur für jeden zugänglich machen und Freiräume nutzen und lebendig machen.

In den letzten Jahren ist in Kaiserslautern (wieder) eine breit gefächerte alternative Kulturszene entstanden und hat sich in vielen Projekten und Gruppen vernetzt und stabile Kooperationen aufgebaut.
Wir haben viele Veranstaltungen in Vereinsräumen, in Leerständen, auf öffentlichen Plätzen, an der Technischen Universität und rund um die Stadt ins Leben gerufen.

Wir füllen damit auch eine Lücke in der kulturellen Landschaft der Stadt.

Nun konnten wir mit Hilfe der Stadt Kaiserslautern und Immobilien Kafitz für den Zeitraum vom 13. September bis 11. Oktober 2014 einen Leerstand für die kreative Nutzung ergattern. Beteiligt an dem Projekt “Freiraum 1.0“ waren insgesamt vier Vereine: Das Kultur.Kollektiv, die K.o.K-Roaches, die Raumpiraten und die Familie Kunterbunt.

Im ehemaligen „540“ in der Richard-Wagner-Straße haben wir ein vielfältiges kulturelles Programm auf die Beine gestellt, so z.B. Ausstellungen, Akustik-Konzerte, Lesungen und Vieles mehr.

Das Publikum, verschiedene Medien und auch Verantwortliche der Stadt waren begeistert und ermutigten uns zum Folgeprojekt „Freiraum 2.0“.
Dieses Projekt haben die Vereine bereits inhaltlich vorbereitet – allerdings gestaltet sich die Suche nach einer geeigneten Räumlichkeit als schwierig und langwierig.

Bitte helfen Sie uns baldmöglichst wieder unsere Stadt mit kreativem Leben zu füllen!
Wir benötigen ein Objekt, das:
– zentral in der Innenstadt liegt

– mindestens 100 Quadratmeter Nutzfläche und am besten einen weiteren Raum
und Lagermöglichkeit bietet – gerne auf mehreren Ebenen

– über 2 Toiletten und einen Wasseranschluss oder gar eine Küche verfügt

– aus Lärmschutzgründen gut isoliert ist und/oder durch das keine unmittelbaren
Nachbarn gestört werden

– möglichst mietfrei für 6 Wochen überlassen werden kann – wir sind gemeinnützige
Vereine und daher sind Spenden steuerlich abzugsfähig;
die anfallenden Verbrauchskosten werden wir selbstverständlich tragen!

Fördern Sie Vielfalt statt Einerlei – ermöglichen Sie Freiraum 2.0!

e-mail:
freiraum[at]kulturkollektiv-ev.de

Das Orga-Team Freiraum 2.0 der beteiligten Kulturvereine

Mietobjekt gesucht

Mietobjekt gesucht
Gewerbeeinheit für Zwischennutzung
Von privat oder geschäftlich
KL Zentrum
100 m² – 200m²
2 Toiletten, Lager, Spülgelegenheit
1 o. 2 geschossig
6 Wochen Mieterlass an Kulturprojekt – Freiraum 2.0 –
Kaltmiete als Spende absetzbar
Verbräuche werden gezahlt

 

für mehr Information bitte den nächsten Blogbeitrag lesen

Am Montag: PlanBar – Aktuelles aus der Stadtentwicklung

PlanBar

Die Raumpiraten präsentieren im Freiraum1.0 am Montag (6.10.) die PlanBar mit Aktuellem aus der Stadtentwicklung.

Gezeigt werden unter anderem:

  • eine Auswahl von Beiträgen zum europan Wettbewerb über die künftige Nutzung des Pfaff-Geländes,
  • ein Entwurf für die Bushaltestelle Uni Ost,
  • der Leerstandsmelder Kaiserslautern,
  • eine Diashow aktueller Leerstände um den Freiraum 1.0 und
  • Ergebnisse aus der Mobilitätsbefragung der TU-Studis 2012

Und als Special: Carajillo!

KoKroaches@Freiraum1.0: Mi, 24.09. Eoin O´Sullivan (Singer & Songwriter aus IRL)

1980 in Cork/Irland geboren, fand Eoin O´Sullivan früh seine Bestimmung: Songs schreiben, Gitarre spielen. Gleich nach der Schule verließ er seine Heimat, lernte bei der der irischen Jazz-Rock-Fusion-Legende Mark O´Leary sein Handwerk und tourt seitdem unermüdlich um den Globus. Noch in diesem Jahr erscheint seine erste Platte ´The Devil Is My Best Friend´. Der ´Scotsman´ nennt seine Performance ´hypnotisch´, das britische Szeneblatt ´The Mutation´ überschlägt sich: ´This guy sings from the pits of personal hell, he batters and tests his bloodstained vintage Guild guitar, tells stories of love, drugs and sex and every word is given freely and passionately to you, the listener´.

http://www.reverbnation.com/eoin8sullivan
https://www.facebook.com/eoin8sullivan

Einlass: 18Uhr / Beginn: 20Uhr / Eintritt: 2+1€ (2für den Musiker / 1 für den Freiraum)

 

Di, 16.09. Lesung mit Peter Hetzler: Hartz5 – Ein schöner böser Roman

Di, 16.​09., ab 19Uhr
FREI­RAUM 1.0
Ri­chard Wag­ner­str.2
67655 Kai­sers­lau­tern

Peter Hetz­ler stellt sei­nen Hartz IV-​Ro­man „Hartz 5″ vor. Ein klei­nes, im Ei­gen­ver­lag bei Books on De­mand pu­bli­zier­tes Buch sorgt zur Zeit für Fu­ro­re in der li­te­ra­ri­schen In­de­pen­dent-​Sze­ne. Der Roman „Hartz 5″ schil­dert das Leben von Mit­glie­dern einer gleich­na­mi­gen Er­werbs­lo­sen­grup­pe, die sich mit viel Witz gegen die oft kaf­ka­esk an­mu­ten­den Vor­schrif­ten der Hartz IV-​Bü­ro­kra­tie zur Wehr zu set­zen. Autor ist der Bens­hei­mer Jour­na­list Peter Hetz­ler. Als Mit­ar­bei­ter einer Er­werbs­lo­sen­in­itia­ti­ve weiß er, wor­über er schreibt. Im Un­ter­schied zu ähn­li­chen Pu­bli­ka­tio­nen wird hier aber keine trä­nen­rei­che Be­trof­fen­heits­pro­sa ab­ge­lie­fert, son­dern eine sprit­zi­ge, schwarz­hu­mo­ri­ge und un­ter­halt­sa­me Ge­schich­te er­zählt, bei der es bei aller Ernst­haf­tig­keit auch ei­ni­ges zu La­chen gibt.

Ein span­nen­der, in­for­ma­ti­ver und rund­um au­then­ti­scher Roman über eines der gro­ßen so­zia­len Pro­ble­me un­se­rer Zeit — und ein die­bi­sches Le­se­ver­gnü­gen. Das hat auch die Re­zen­sen­ten be­geis­tert: Die Web­sei­te „buchmonat.​de“ ver­lieh dem Roman das Prä­di­kat „Mut­ma­cher­buch“, und Wer­ner Schus­ter vom re­nom­mier­ten Li­te­ra­tur-​Web­log „Esels­oh­ren“ ur­teil­te: „Einen schön bösen Roman hat Peter Hetz­ler da ge­schrie­ben. Alle, die sich mit Hartz IV (oder ähn­li­chen Ar­beits­markt-​Ser­vices) her­um­schla­gen müs­sen, wer­den ihre helle Freu­de daran haben. Und alle, die mit Be­hör­den zu tun haben, auch.“ Am 16.​09. wird Hetz­ler sei­nen Roman auf Ein­la­dung von Kul­tur ohne Kom­merz KL e.V. „K.o.K.-​roa­ches“ um 19:00Uhr Uhr im Freui­raum 1.0 in Kai­sers­lau­tern vor­stel­len. Im An­schluss an die er­war­tungs­ge­mäß un­ter­halt­sa­me Le­sung ist Raum für Dis­kus­sio­nen und Ge­sprä­che mit dem Autor.

Der Ein­tritt ist frei.

Mehr Infos, u.a. eine Le­se­pro­be, ein In­ter­view mit dem Autor und aus­führ­li­che Re­zen­sio­nen gibt es auf: http://​www.​peter-​hetz­ler.​net/​hartz5/​

Eine Ge­mein­schafts­ver­an­stal­tung mit dem Be­zirks­er­werbs­lo­sen­aus­schuss ver.​di Pfalz

Info zu Jan Bechberger: Kaiserslautern Royal 13.09.-19.9.2014 im Freiraum 1.0

Kaiserslautern Royal

Kaiserslautern Royal – Fotografische Arbeit von Jan Bechberger
In meinem Projekt KAISERSLAUTERN ROYAL untersuche ich am Beispiel meiner Geburtsstadt den aktuellen Zustand westdeutscher Mittel- und kleiner Großstädte. Leitende Fragen sind dabei: Inwieweit hat sich das Stadtbild ehemals recht prosperierender Kommunen mittlerweile gewandelt? Ist die vielerorts exorbitant hohe Verschuldung der Städte auch im urbanen Umfeld erkennbar? Ist der Ort meiner Kindheit und Jugend noch ein Ort, an dem ich auch heute noch leben wollen würde?

Dabei ist es mir wichtig, Bilder zu präsentieren, die bespielhaft sein sollen und die auch an anderen Orten entstanden sein könnten. So spare ich bewusst typische Wiederkennungsmerkmale aus, im Fall von Kaiserslautern etwa das Rathaus oder unser bekanntes Fußballstadion. Darüber hinaus nutze ich einen dokumentarischen Stil und arbeite mit vermeintlich gewöhnlichen Ansichten aus dem urbanen Raum Kaiserslauterns.

Meine Serie entstand während zahlreicher Streifzüge durch zentrale Innenstadtbereiche und diverse Wohngebiete Kaiserslauterns im Frühjahr 2013. Die Fotoreihe bildet den Auftakt zu weiteren Serien über Städte ähnlichen Charakters.

Die einzelnen Bilder der Reihe habe ich mit Bedacht und viel Geduld komponiert, sie sind menschenleer und zeigen subtile Zeichen des Verfalls. Auch das Licht und die Witterung sind mir stets wichtig und ich versuchte dabei stets so etwas wie das unter Fotografen bekannte „Becher-Licht“ zu nutzen, also nur bei bedecktem Himmel zu fotografieren. Ich wollte keine strengen Schatten oder übertriebenen Kontraste, eher suchte ich eine Art „neutrales“ Licht.

Je nach Quelle rangiert Kaiserslautern derzeit unter der Top-Drei der am höchsten verschuldeten Städte in ganz Deutschland, zusammen mit Oberhausen und Pirmasens. Ohne näher auf die vielschichtigen Gründe und Ursachen eingehen zu wollen, so ist der schlechte Zustand Kaiserslauterns meiner Meinung nach deutlich und ohne lange danach suchen zu müssen sichtbar: leer stehende Läden, Büros und auch Wohnungen, Ramschläden und Ein-Euro-Kaufhäuser. Auch in zentralen Wohngebieten sieht es eher traurig aus und wer genau hinschaut, der kann ihn sehen, den schleichenden Verfall und den verblassten Glanz längst vergangener fetterer Jahre.

Hinzu kommt aktuell der Bau einer komplett überdimensionierten Einkaufs-Mall mitten in der Stadt. Anders als der zukünftige Betreiber der Mall sind sich Experten einig, dass ein solches Einkaufszentrum weiteren Leerstand von Geschäfts- und Gewerbeflächen nach sich ziehen und somit zu einer weiteren Verödung der Innenstadt beitragen wird.

Letztendlich möchte ich mit meiner Fotoserie neben den inhaltlichen Aspekten auch eine Atmosphäre transportieren. Wer sich darauf einlässt, der kann vielleicht die Tristesse der Orte spüren.

Das Projekt war die Abschlussarbeit meines Fotografie-Studiums an der Neuen Schule für Fotografie Berlin und war dort im Rahmen der Abschlussausstellung 2Φ3 der Klasse Marc Volk vom 25.10. bis 1.12.2013 zu sehen.

Desweiteren gab es eine Veröffentlichung im Online-Fotomagazin „kwerfeldein“ (24.02.2014) und ich nahm mit der Fotoserie an einer Gruppenausstellung an den Tagen der offenen Ateliers der Landkreisen Oder-Spree und Märkisch Oderland im Mai 2014 teil.

Vorab kann man sich schon einmal auf der Homepage von Jan Bechberger unter informieren.

Freiraum 1.0

Temporäre Leerstandsnutzung für junge Kunst & Kultur. ein Zusammenschluss von Kultur.Kollektiv , K.O.K. Roaches, Raumpiraten & Familie Kunterbunt .
Beschreibung
Kunst und Kultur brauchen Freiräume – nicht nur in den Köpfen, sondern ganz konkret auf der Straße: Wir wollen rein in die Stadt, Kunst und Kultur für jeden zugänglich machen und Freiräume nutzen und lebendig machen.

In den letzten Jahren ist in Kaiserslautern (wieder) eine breit gefächerte alternative Kulturszene entstanden und hat sich in vielen Projekten und Gruppen vernetzt und stabile Kooperationen aufgebaut.
Wir haben viele Veranstaltungen in Vereinsräumen, in Leerständen, auf öffentlichen Plätzen, an der Technischen Universität und rund um die Stadt ins Leben gerufen.

Wir füllen damit auch eine Lücke in der kulturellen Landschaft der Stadt.

Nun konnten wir mit Hilfe der Stadt Kaiserslautern und Immobilien Kafitz für einen begrenzten Zeitraum (13. September bis 11. Oktober 2014) einen Leerstand für die kreative Nutzung ergattern.

Beteiligt an dem Projekt „Freiraum 1.0“ sind insgesamt vier Vereine: Das Kultur.Kollektiv, die K.o.K-Roaches, die Raumpiraten und die Familie Kunterbunt. In dieser Zeit werden wir abwechselnd und gemeinsam kleinere Akustik-Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und noch viel mehr organisieren.

Wir freuen uns auf diese ganz besonderen vier Wochen!